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Energie sparen & Elektrische Umwelt verstehen > Energie sparen
Elektrogeräte mit Elektronik –
ein paar Beispiele
Der Waschtrockner
Diesen modernen Waschtrockner, Baujahr 2011, müssen Sie haben. Er ist nicht nur ein Schwergewicht erster Klasse – auch seine Mechanik ist absolut First Class. Und erst die Elektronik die denkfähig ist, die Wäsche wiegt und und und...
Bügeln das kann er noch nicht, doch dafür ist er eben ein Waschtrockner und kein bügelnder Trocken-Wascher. Oder habe ich jetzt etwas durcheinander gebracht?
Die messbare Leistungsaufnahme
beträgt 1,0 W –
und diese permanent.
Denn er ist ganz modern. Er schaltet sich nämlich selbsttätig ab, wenn sein Frauchen oder Herrchen seine Alarmlaute überhört hat. Er könnte das auch mit einem Eltako tun. Eltako das ist ein Stromstoßschalter. Der Stromstroßschalter wurde 1949 von dem Ingenieur Horst Ziegler erfunden. Eltako steht für Elektrischer Tastkontakt. Im Prinzip ist das ein Relais, dessen Anker ein Zahnrad und die damit zu schaltende Kontaktzunge bewegt. Nachzulesen ist das auch im Internet.
In einem Zwei-Personen-Haushalt mit ein bisschen Luxus verbraucht dieser Wachtrockner, über vierzehn Tage gemittelt
1,623 kW an einem 24-Stunden-Tag.
Das sind 592,395 kW in einem Jahr.
Wenn Sie ein Kapitel zurückblättern werden Sie feststellen, dass der Unterschied zu dem Gefrierschrank gar nicht einmal groß ist. Denn der Waschtrockner erhitzt das Wasser und er trocknet die Wäsche durch Kondensation.
Der Toaster
Der chice Toaster, der sich nicht nur die Restwärme „merken“ kann, sondern selbstverständlich die Stufe des letzten Bräunungsgrads und dessen Aufgabenschritte von einem Mikroprozessor mit peripherer Elektronik (integriert und diskret) ausgeführt werden und dessen von Menschengehirn implementierte Intelligenz in einem Speicherbaustein (PROM oder Äquivalent) abgelegt wurde, „verkonsumiert“ auch dann elektrische Energie, wenn keine Wärme mehr für die morgendlichen Brötchen gespendet wird,
Die messbare Leistungsaufnahme
– und diese permanent. (Leistungen werden noch „nachgereicht“)
Hier gilt es zu unterscheiden zwischen einem mechanischen Ein-/Ausschalter und seinem elektronischen Pendant, das mit diesem Ein-/Ausschalter nur den Leistungs- vom Steuerbereich trennt.
Und Sie werden mit Recht fragen:
„Wie weiß ich das als Nicht-Fachmann?“
In dem Sie mit einem Leistungsmessgerät jedem Ihrer Hausgeräte „auf den Zahn fühlen“.
Der Kaffee-Pads-Automat
Und die Kaffee-Pads-Maschine mit dem hübschen weiblichen Vornamen, deren Konstruktion im Handbuch mit den Worten gerühmt wird: „Sollten Sie es einmal vergessen haben, den Kaffeautomaten auszuschalten, so schaltet sich das Gerät nach einer Zeit von fünf Minuten ab.“
Dieser Kaffee-Pads-Automat entnimmt dann statt
??? Watt beim Hochheizen
und dem Warmhalten mit
??? Watt
im sogenannten ausgeschalteten oder sogar automatisierten Ausschalt Zustand
??? Watt
der Netzsteckdose an elektrischer Leistung.
Doch abgeschaltet ist er nicht.
Und Sie werden mit Recht fragen:
„Wie kann ich dem als Nicht-Fachmann begegnen?"
In dem Sie sich einen zweipoligen Zwischenschalter mit eingebauter Glimmlampe im Schalter kaufen und den Kaffee-Pads-Automat mit diesem Zwischenschalter vom Netz trennen.
Der Tintenstrahl-Drucker
Bestes Beispiel ist der Tintenstrahldrucker – niedriger Einkaufspreis, doch dann permanente Ausgaben beim Drucken durch hohe Tintenpatronenpreise.
Und?
Besitzt Ihr Drucker eigentlich einen richtigen Netzschalter?
Aber klar doch, werden Sie antworten.
Von wegen – auch hier handelt es sich um den bekannten Softschalter, also keine harte Trennung vom Netz, denn schließich soll der Drucker sofort losspritzen, wenn via USB (Universal Serial BUS) ihm die Daten zugetrommelt werden.
Oder summt unter Ihrem Bürotisch irgend ein Stecker-Netzteil oder ein Stecker-Transformator oder ein zwischengeschalteter Transformator mit Netzkabel und Stromversorgungskabel für Ihren Drucker vor sich hin?
Und das permanent – 24 h ???
Das moderne Akku-Ladegerät
Das moderne Akku-Ladegerät, das vier verschiedene Akkus gleichzeitig entlädt, lädt und erhält
Es verbraucht in 24 h für einen Ladezyklus inklusive Erhaltung
0,180 kW / 24h
Es liegt an Ihnen, ob Sie Ihrem Geldbeutel und Ihrer Umwelt zuliebe die Akkus entnehmen, das Akku-Ladegerät vom Netz trennen oder aber Ihr Geld in Verlustwärme umsetzen.
Denn wenn es ohne Akkus vor sich hin betrieben wird, dann entnimmt es
Der Satelliten-Empfänger
Klare Sache – im Jahre 2001 verbrauchten manche Erzeugnisse noch 12 Watt im Betrieb und 12 Watt im Standby-Betrieb – und das 24 h pro Tag. In Kriebel's SAT-REPORT begann ich nicht nur die Empfindlichkeit der Empfänger für ein gerade noch empfangbares Bild zu messen sondern auch, was ein Satelliten-Empfänger so an elektrischer Energie konsumiert, siehe auch mein Editorial, geschrieben als Wunschliste in der Oktoberausgabe 2004 von Kriebel's SAT-REPORT
Und?
Heute verwende ich einen Festplatten-Receiver mit zwei Tunern, der im Standby-Betrieb knapp
1,0 W
benötigt und dessen Nachfolger nur noch
0,3 W
dem Netz an elektrischer Energie entnimmt.
Nun steht diese Set-Top-Box nicht nur zum Anschauen da, sondern mit ihr werden z. B. Jazz-Serien-Sendungen und andere Serien und Einzelsendungen in permanenter Folge aufgezeichnet und mit Ralf-Haenleins absoluter Super-Software auch geschnitten und gebrannt, selbstverständlich auch in HD.
Auf der 500-GB-Harddisk befinden sich immer etwa 40 % an Reserve. Das zeigt schon, dass der Kathrein-UFS 922 gut im Geschäft ist.
Und dann muss der UFS 922 schließlich auch 14 Tage im Voraus wissen, was mit den Programmen (EPG, Electronic Program Guide) so Sache ist. Das ist schon deshalb notwendig, damit Serien auch weiterhin aufgezeichnet werden können. Also schaltet sich der UFS-922 automatisch in der Nacht zwischen 03:00 Uhr und 04:00 ein und empfängt die Programmdaten.
Und was glauben Sie wohl, wie hoch der über drei Monate gemittelte Verbrauch pro 24 h liegt?
Er beträgt
0,369 kW/24h.
Natürlich ist dieses Ergebnis rein subjektiv. Es soll Ihnen, sehr verehrte Leser, nur zeigen, dass allein der Standby-Verbrauch nicht das Maß der Dinge sein kann, sondern es vom Konsumverhalten eines jeden von uns abhängig ist, was verbraucht und somit auch zu bezahlen ist und was nicht.
Und wie lautet die Lösung für Elektrogeräte mit Elektronik
– ungebraucht –
kein Leistungsverbrauch mehr?
Wie funktioniert's?
Schaltbare Zwischensteckdose heißt die Lösung.
Sie wird in die 230-V~-Schukonetzdose eingesteckt und weist eine Glimmlampe mit 220-kOhm- oder 470-kOhm-Vorwiderstand zur Kontrolle auf, ob sie eingeschaltet ist oder nicht. In sie wird der Verbraucher eingesteckt und bei Bedarf ein- oder ausgeschaltet.
Ist die Glimmlampe nicht illuminiert, wird keine elektrische Leistung verbraucht.
Wird keine Leistung verbraucht, kostet es auch nicht permanent Ihr Geld.
Und es hilft uns und unserer Natur.
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