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6. März 1976 – Erdbeben in Friaul / Italien – Funkamateure sofort vor Ort

Amateur-Funkdienst > Retter in der Not, Teil 1A, 1B, 1C



6. März 1976
Erdbeben in Friaul / Italien – Funkamateure sofort vor Ort


Um 22 Uhr 05 Ortszeit erschüttert ein schweres Erdbeben Friaul, den nordöstlichen Teil Italiens. Elektrischer Strom und sämtliche Nachrichtenverbindungen sind sofort unterbrochen. Nur wenige Minuten später erfolgt ein Notruf von einem lizenzierten Funkamateur, der in Triest aufgefangen und an die Behörden weitergeleitet wird.

In den nächsten drei Stunden erfolgen 110 Lagemeldungen von lizenzierten Funkamateuren. Noch in der ersten Nacht, nehmen zehn lizenzierte Amateurfunker mit Batteriebetriebenen Notfunkstationen und Handfunkgeräten Verbindungen auf. Am nächsten Morgen bauen sie in der zerstörten Stadt Gemona eine Relaisfunkstelle auf. Es dauert zwei Wochen bis das Telefonnetz repariert ist. In diesen zwei Wochen übernehmen italienische, österreichische schweizerische und jugoslawische Funkamateure die Nachrichtenübermittlung auf UKW und der 80-m-Kurzwelle.

Literaturquelle: DARC e. V.
http://www.darc.de/

© Fotos: ORF (Österreichischer Rundfunk) www.orf.at
Funksignal-Redaktion: Robert René Füllmann, DL2XP





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