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24. August 2005 – Funkamateure sichern Kommunikation im Hochwassergebiet Österreichs

Amateur-Funkdienst > Retter in der Not, Teil 3A, 3B > Retter in der Not, Teil 3B



24. August 2005 –
Funkamateure sichern Kommunikation im Hochwassergebiet Österreichs



In weiten Teilen Vorarlbergs ist aufgrund des Hochwassers die komplette Kommunikations-Infrastruktur zusammengebrochen oder beschädigt worden.
Während der Hochwasserkatastrophe am Alpenrand unterstützen österreichische Funkamateure die Einsatzkräfte.

Unter dem Rufzeichen OE9XRK, der Amateurfunkstelle des österreichischen Roten Kreuzes, und unter den Rufzeichen der in Voralberg ansässigen Amateurfunkstationen läuft derzeit wichtiger Katastrophen-Funkverkehr.
„Auch ein deutscher Funkamateur, der sich im Bezirk Bregenz befindet, unterstützt unter dem Rufzeichen OE/DL3TA den Funkverkehr“, teilte der Präsident des Österreichischen Versuchssenderverbandes, Michael Zwingl, sein Rufzeichen: OE3MZC, mit.
In der Region Vorarlberg stationierte Funkamateure, die mit Notstrom auch netzunabhängig Funkverkehr abwickeln können, stellen ihre Anlagen zum Überbrück wichtiger Nachrichten zwischen Angehörigen und Rettungsorganisationen zur Verfügung. Weltweit funktioniert der Amateurfunk auch noch, wenn Katastrophen alle kommerziellen Nachrichtenverbindungen lahmgelegt haben. Die Notfunkaktion der österreichischen Funkamateure im Hochwassergebiet ist ein aktuelles Beispiele für die Notwendigkeit eines solchen Netzwerkes.

Quelle: ÖVSV (Österreichischer-Versuchs-Sender-Verband)
DARC e. V.
http://www.darc.de/
Bildnachweise: ÖVSV
http://www.oe9.oevsv.at/oe9xrk/
Funksignal-Redaktion: Robert René Füllmann, DL2XP


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