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15. Mai 1992 – Kempener Funkamateure helfen Russischem Kinderkrankenhaus

Amateurfunk-Notfunk-Dienst > Hilfe in der Not, Teil 2A, 2B, 2C



15. Mai 1992 –
Kempener Funkamateur helfen Russischem Kinderkrankenhaus


Im Mai 1992 starten die Kempener Funkamateure aufgrund ihrer Funkverbindungen mit den Funkamateuren in Ukhta eine großartige Hilfsaktion für das dortige Kinderkrankenhaus. 33 Tonnen Verbandsmaterial und Medikamente werden in Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk (THW) des Ortsverbands Lüdinghausen auf 81 Europaletten verpackt.

Zwei Paletten mit Lebensmittel und Kleiderpaketen aus verschiedenen Ortsverbänden des Deutschen Amateur Radio-Club e. V. der L- und R-Distrikte kommen noch hinzu. Mit drei besonders hohen Sattelaufliegern wird die Fracht termingerecht zum Köln-Bonner Flughafen gebracht.
Beklemmende Augenblicke für die Organisatoren: Maximal 70 Paletten fasst der Riesenvogel, und 83 stehen in der Abfertigungshalle!

Als die Antonow An 22 dann aber endlich – mit 14 Tagen Verspätung – einschwebt, klappt die Verladung reibungslos. Nach dem Start in Köln-Bonn wird der Abflug der An 22 nach Ukhta gemeldet, doch das Flugzeug braucht statt der angekündigten sechs Stunden zwei Tage bis Ukhta.

Der Grund: Die vollgetankte Maschine muss in Moskau zwischenlanden und dort 36 Stunden bleiben. Als sich dann aber Soris, UV9XD, auf der kurzen Welle meldet und berichtet, dass die Maschine bereits entladen sei, atmet man in Kempen erleichtert auf.

Quelle: DARC e. V., CQ DL,
http://www.darc.de/
Paul Söldner, DJ1MH

Bildquelle: Technikmuseum Sinsheim, http://sinsheim.technik-museum.de/
Funksignal-Redaktion: Robert René Füllmann, DL2XP


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